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KfW, WK & Co. - Beratung und Nachweise für geförderte Modernisierungen PDF Drucken E-Mail

Sie wollen Ihr Haus modernisieren und die Finanzierung durch Fördermittel unterstützen? Dann bedenken Sie bitte:

  • Die öffentliche Förderung soll im Grundsatz nur den Mehraufwand einer besonders auf Energieeffizienz zielenden Modernisierung kompensieren. Sie müssen also mehr Aufwand betreiben als bei einer dem Standard entsprechenden Modernisierung, um Anspruch auf Fördermittel zu erhalten.
  • Die Fördermittel müssen beantragt werden, bevor der erste Auftrag erteilt wurde. Die einzige Ausnahme sind Aufträge zur Beratung und Planung.
  • Mit der Beantragung von Fördermitteln ist ein, oft erheblicher, zusätzlicher bürokratischer und zeitlicher Aufwand verbunden. Wenn Sie also die Aufträge schon fast vergeben haben und die Firmen schon auf die Baustelle drängen, ist es zu spät, noch über eine Förderung nachzudenken.

Wenn Sie das nicht abschreckt und sie mit Ihrer Modernisierung einen zukunftssicheren energetischen Standard für Ihr Gebäude anstreben, dann lesen Sie bitte weiter.

Bundesweite Förderprogramme der KfW

Die bundeseigene Förderbank KfW bietet zur Förderung der Modernisierung von Wohngebäuden eine Reihe von Programmen mit derzeit sehr günstigen Finanzierungskonditionen an.

Wollen Sie keinen Kredit aufnehmen, können Sie auch Zuschüsse erhalten: je nach Sanierungsziel zwischen 10% (für Einzelmaßnahmen) und 30% (für ein KfW-Effizienzhaus 55) der Investitionskosten.

Verschiedene Förderprogramme lassen sich geschickt kombinieren, um die Kosten der Finanzierung möglichst gering zu halten.

Bei der Planung Ihrer Maßnahmen berate ich Sie gern und erstelle die für die Förderung benötigten Nachweise.

Für im KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" geförderte Maßnahmen verlangt die KfW grundsätzlich die Baubegleitung durch einen Sachverständigen.

Diese umfasst eine Stellungnahme zum Modernisierungskonzept, die Prüfung oder Erbringung der erforderlichen Detailplanungen, die Begleitung bei der Angebotseinholung und Auftragsvergabe sowie ein bis zwei Baustellenbesuche, bei denen die Qualität der Umsetzung geprüft wird. Wenn die Maßnahme ordentlich ausgeführt wurde, wird hierüber eine besondere Bestätigung ausgestellt.

Je nach Sanierungsziel unterscheidet sich der Aufwand für die Baubegleitung. So ist für ein Effizienzhaus eine energetische Bilanzierung des Gebäudes im Zustand nach Umsetzung der Maßnahmen erforderlich. Oft kann der erreichbare Zustand nur durch ergänzende Detailberechnungen (z.B. Wärmebrückenberechnung, Solarsimulation, Heizlastberechnung) nachgewiesen werden. Doch der Mehraufwand für die Nachweiserstellung wird durch deutlich bessere Förderkonditionen belohnt.

Nach der Durchführung der Maßnahmen benötigen Sie einen weiteren Nachweis über die Einhaltung der Anforderungen.

Die Kosten dieser Baubegleitung können Sie sich durch einen Zuschuss fördern lassen.

Beachten Sie aber: Bei dieser Baubegleitung handelt es sich nicht um eine Bauleitung! Für komplexere Modernisierungs- oder Bauvorhaben sollte immer ein hierzu spezialisierter und erfahrener Architekt oder Bauingenieur beauftragt werden. Die Anforderungen an die Energieeffizienz sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen - so ist es keine Seltenheit mehr, dass ein guter Bauleiter nicht auch gleichzeitig als Sachverständiger für Energieeffizienz wirken kann.

In Hamburg zusätzliche Zuschüsse

Für Gebäude in Hamburg bietet die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) Zuschüsse für energetische Modernisierungen an, die sich auch mit KfW-Krediten kombinieren lassen.

Als lizenziertes Hamburger Energiepassbüro unterstütze ich Sie bei der Planung Ihrer Maßnahmen und bei der Beantragung der Förderung. Oder ich stehe Ihnen als autorisierter Qualitätssicherer zur Verfügung und begleite die Umsetzung. Die Leistungen werden durch einen Zuschuss gefördert.

Weitere Fördermöglichkeiten

Bestimmte Technologien wie thermische Solaranlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen werden im Rahmen eines Marktanreizprogramms (MAP) durch das dafür zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Investitionszuschüssen gefördert. Selbstverständlich berücksichtige ich diese und ggf. weitere Fördermöglichkeiten bei meinen Beratungen für Sie und ich unterstütze Sie bei deren Ausschöpfung.

Beratungen, z.T. gefördert

Sollten Sie noch unsicher sein, welche Maßnahmen am besten geeignet sind, in ihrem Haus nachhaltig Energie zu sparen, empfiehlt sich eine Gebäudeenergieberatung.

Sehr umfangreich und detailliert ist die "Vor-Ort-Beratung", die durch das BAFA gefördert wird. Hier werden verschiedene Sanierungsvarianten hinsichtlich der Energieeinsparung, der voraussichtlichen Kosten und der Wirtschaftlichkeit miteinander verglichen.

In Hamburg fördert die WK die Ausstellung eines Hamburger Energiepasses mit einem Zuschuss. Beim Hamburger Energiepass wird eine Sanierungsvariante untersucht. Auf Wunsch stelle ich Ihnen im Vorfeld verschiedene mögliche Varianten vor und bewerte deren Wirtschaftlichkeit. Dieser Energiepass kann anschließend als Nachweis bei der Beantragung von Modernisierungszuschüssen verwendet werden.

Wenn Sie sich nach der Beratung für eine geförderte Modernisierung entscheiden, können die erforderlichen Nachweise mit einem deutlich geringeren Aufwand erstellt werden, da die benötigten Daten und Berechnungsergebnisse größtenteils bereits vorliegen.

Weniger umfangreich, aber durchaus hilfreich, ist der Überblick, den Sie sich durch einen Energieausweis mit dena-Gütesiegel über die Auswirkungen möglicher Modernisierungsvarianten schaffen können.

Weitere Informationen

Zu den Darstellungen der Förderprogramme gelangen Sie über diese Verweisliste.

gelistet als Effizienzhaus-Experte Lizenziertes Hamburger Energiepassbüro